Rhön

 Der Sternenpark Rhön - das offizielle Buch zum Sternpark Rhön

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Sternenpark Rhön

Sternenpark Rhön
Landrat Woide stellt druckfrisches Sternenpark-Buch vor


Rhön, im Dezember 2015

Dass die Rhön zum „Sternenpark“ erhoben wurde, hat sich herumgesprochen und stößt auf großes Interesse. Doch was ist eigentlich ein Sternenpark? Was will man da auf welche Weise erreichen – und warum? Diese Fragen greift ein in Parzellers Buchverlag neu erschienenes Buch auf und gibt einleuchtende Antworten. Landrat Bernd Woide präsentierte das Werk der Öffentlichkeit.

Jetzt gibt es das offizielle Buch zum Thema, das erste seiner Art: „Sternenpark Rhön. Warum der Schutz der Nacht Menschen und Natur so gut tut“. Autoren sind die Sternenpark-Koordinatorin Sabine Frank und der Journalist und Autor Dr. Mathias R. Schmidt.

In acht Kapiteln erzählen sie die Geschichte des Sternenparks, beschreiben die Auswirkungen von künstlichen Licht auf Mensch, Flora und Fauna, benennen die Herausforderungen, erläutern, wie man zum Schutz der Nacht beitragen kann, nehmen mit auf eine inspirierende astronomische Zeitreise und berichten auch über einen Planetoiden namens „Rhön“, von dem viele noch nie etwas gehört haben dürften. Das Buch zeigt auf, wo man bei uns den Sternenhimmel besonders eindrucksvoll erleben kann, beschreibt die blaue Stunde und enthält auch vier große Karten vom Sternenhimmel der nördlichen Hemisphäre im Lauf der Jahreszeiten. 

Landrat Bernd Woide dankte den Autoren für ihre Arbeit und unterstrich die Einzigartigkeit und Bedeutung des Sternenparks Rhön. Der sei eine gute Ergänzung zum UNESCO-Biosphärenreservat. Das von Frank und Schmidt verfasste Buch werde dazu beitragen, die Idee hinter dem Sternenpark noch bewusster zu machen.

In ähnlicher Weise äußerte sich Torsten Raab, Leiter der hessischen Verwaltungsstelle: „Der Sternenpark hat an Fahrt aufgenommen und ist ein leuchtender Stern geworden. Deshalb haben wir dieses Buchprojekt auch sehr begrüßt.“


Sternenpark Rhön
Dr. Mathias R. Schmidt, Sabine Frank: Sternenpark Rhön.
Warum der Schutz der Nacht Menschen und Natur so gut tut,
Parzellers Buchverlag, Fulda, 2015. 140 Seiten mit zahlreichen Illustrationen, 9,95 €

 
Viele wertvolle Informationen

Für den Parzellers Buchverlag bezeichnete Verlagsleiter Rainer Klitsch das Buch als „hoch verdichtetes Kompendium“, das sehr viele nützliche Informationen enthalte und von dem er selbst viel habe lernen können. Gut nachvollziehbar und mit zahlreichen Illustrationen und diversen Selbstchecks geben Sabine Frank und Mathias R. Schmidt einen fundierten Überblick über die Player im Sternenpark Rhön: die Gebietskörper-schaften und Kommunen, die Bürger und Gewerbetreibenden und nicht zuletzt die regionalen Energieversorger. Sie alle, jeder auf seine Weise, tragen zum Erfolg des Sternenparks bei, wenn sie in der Nacht künstliches umweltgerecht einsetzen. Das gelingt schon recht gut, sonst hätte die Rhön nicht den Status „Sternenpark“ erhalten. Aber Gutes kann man immer noch besser machen.

Das Buch soll dazu beitragen. Es entstand in Kooperation mit der ARGE Rhön sowie dem UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. Es wurde von der Stiftung der Sparkasse Fulda unterstützt, die bei der Präsentation durch Marketingleiter Helmut Sauer vertreten war. Der bezeichnete das Buch als „ein nachhaltiges Projekt“, dessen Realisierung man gerne gefördert habe.

Die Einführung schrieb die ranghöchste deutsche Umweltschützerin: Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz. Auch das sagt etwas über die Bedeutung dieser Neuerscheinung. 

Zum Hintergrund

Im Sommer 2014 erhielt die Rhön von der International Dark-Sky Association (IDA) den Titel „Sternenpark“. Das ist eine hohe Auszeichnung. Weltweit gibt es erst neun solcher Dark Sky Reserves sowie einige weniger strenge Schutzgebiete. Ihr Ziel ist nichts Geringeres als die Bewahrung der natürlichen Dunkelheit. Die nämlich ist wichtig für das Wohlergehen von Menschen, Tieren und Pflanzen.

Darüber hinaus ist der Sternenhimmel Teil unserer Heimat und Kulturgeschichte. Immer schon haben die Sterne die Menschen fasziniert und inspiriert. Unzählige Geschichten wurden von Generation zu Generation weiter gegeben und die Sternbilder verbinden die Menschen über kulturelle Grenzen hinweg. In jüngster Zeit aber hellt zunehmende Lichtverschmutzung den Nachthimmel vielerorts derart auf, dass man nur noch die hellsten Sterne sieht – oder gar keine mehr.

Der Rhön geht es in dieser Hinsicht besser als den Ballungszentren. Dass dies so bleibt, verlangt Weitsicht. Der Titel „Sternenpark“, der immer wieder neu verteidigt werden muss, soll da ein Ansporn sein und unterstreicht, dass natürliche Dunkelheit gut und wichtig ist. Selbst im Naturschutz wurde bisher weitgehend nur die Tagesseite berücksichtigt.




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