Streckenbeschreibung
Wer
in der Rhön wandert und diese Extratour nicht kennt, hat etwas
verpasst – dieses Fazit zog das Wanderinstitut nach der
Zertifizierung des Weges. Und tatsächlich bietet der Weg
Wandern
auf höchstem Niveau mitten in der deutschlandweit
einzigartigen
Kulturlandschaft, im größten außeralpinen
Naturschutzgebiet in Bayern, der „Langen
Rhön“.
Auf zahlreichen schmalen Pfaden führt die Extratour durch den
Lebensraum seltener und sehr störungsempfindlicher
Wiesenbrüter (z. B. Birkhuhn, Wachtelkönig). Diese
bundesweit
bedeutsamen Bergwiesen mit zahlreichen geschützten Pflanzen
(z. B.
Arnika,
Orchideenarten) können nur durch eine dauerhafte
Bewirtschaftung
in der jetzigen Form erhalten werden. Die abwechslungsreiche, offene
Landschaft ermöglicht einen ständig wechselnden Blick
auf das
Plateau der Langen Rhön und noch weit darüber hinaus.
Besonders eindrucksvoll ist der Ausblick vom Heidelstein und
Schwabenhimmel, wo sich auch die Gedenkstätte des
Rhönklubs
befindet. Auch zählen der ehemalige Steinbruch
„Steinerne
Haus“ mit Basaltsee zu den Höhepunkten der
Extratour.
Die Einstiegsmöglichkeiten in die Hochrhöntour sind
sehr
vielfältig – neben den drei großen
Wanderparkplätzen (Schornhecke, Basaltsee oder
Thüringer
Hütte) besteht im Sommer die Möglichkeit, die
Extratour
über den an Wochenenden verkehrenden Hochrhönbus zu
erreichen. (Internet: www. hochrhoenbus.de)
Der Kiosk am Basaltsee ist bei geeignetem Wetter, täglich ab
10
Uhr geöffnet von April bis Oktober (Montag Ruhetag). Infos
auch im
Informationszentrum Haus der Langen Rhön unter 09774/910260
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