Streckenbeschreibung
Die
Museumstour bei Fladungen ist 20 km lang. Einen ganzen Tag sollte sich
der Wanderer für diese Strecke Zeit nehmen. Der Weg ist mit
einem roten „M“ gekennzeichnet. Er beginnt am
Rhönmuseum in Fladungen.
Am Fränkischen Freilandmuseum vorbei führt der Weg
durch einen Wiesengrund nach Oberfladungen. Erste Info-Tafeln des
„Friedensweges“ tauchen auf. Sie erzählen
von Begebenheiten an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Das alte
Hofgut Huflar ist das nächste Ziel. Dann zieht der Weg stetig
bergan zum sog. „Heimatblick“ auf dem Salkenberg.
Hier haben in der Zeit des geteilten Deutschlands ehemalige Bewohner
des thüringischen Ortes Kaltensundheim eine kleine
Gedenkstätte errichtet, von der sie in ihre alte Heimat voller
Sehnsucht schauen konnten. Der Boden ist mit vielen Tränen
getränkt. Daher hat dieser Aussichtsplatz den Namen
„Heimatblick“ erhalten. Hier oben in der
Bergeinsamkeit sollte sich der Wanderer Zeit nehmen zum Schauen in das
„Land der offenen Fernen“.
Weit schweift der Blick bis hin zu den Gleichbergen im
Thüringer Land. Weiter führt der Weg in Richtung
bayerisch-thüringische Grenze. Bald gibt der Wald den Blick
frei nach Frankenheim, dem höchstgelegenen Dorf der
Rhön. Ein Grenzkontrollturm kommt in Sichtweite. Der Name
„Museumsweg“ wurde also zu Recht gewählt!
Wenn Stimmengewirr zu vernehmen ist, hat der Wanderer den stark
frequentierten Parkplatz am Schwarzen Moor erreicht. Für einen
Abstecher ins Moor sollte Zeit sein! Über
Rüdenschwinden geht es talwärts zurück nach
Fladungen.
Einkehrmöglichkeiten bieten der Ort Frankenheim, das Kiosk am
Schwarzen Moor, die „Sennhütte“ sowie die
Stadt Fladungen.
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