Streckenbeschreibung
Der
Hochrhöner führt vorbei an Teichen zur Bernshäuser
Kutte, einem kreisrunden See, dessen Entstehung die Geologen auf einen
Einbruch (Dolinen) des Untergrunds zurückführen. Der
Wanderweg führt links bergauf und um den die Kutte säumenden
Wald herum. Oben geht es nach rechts auf Feldwegen, Wiesen und
Waldwegen, die um die Stoffelskuppe herumführen, die die
Einheimischen Stopfelskuppe nennen. An einer Kreuzung erreicht ein
Zubringerweg von Roßbach den Hochrhöner. Der biegt hier nach
links ab und folgt die nächsten Kilometer einem fast ständig
ansteigenden Forstweg bis zur Pleß. Kurz vor dem 645 Meter hohen
Aussichtsberg gabelt sich der Weg, der Hochrhöner nimmt den
rechten Forstweg. Auf dem bleibt er aber nur kurz. Ein schmaler Pfad
biegt nach links ab. Er führt auf die asphaltierte Zufahrt zum
Gipfel, der nach links schnell erreicht ist. An den Wochenenden
öffnet der Rhönklub-Zweigverein Breitungen seine Hütte.
Vom Aussichtsturm reicht der Blick von der Wasserkuppe bis zum
Großen Inselsberg im Thüringer Wald. Für den Absteig
von der Pleß gibt es zwei Alternativen, einen steilen Pfad oder
einen Treppenweg. Beide erreichen die asphaltierte Straße, die
zur ehemaligen Kaserne unterhalb des Gipfels führt. Im Kalten
Krieg war die Pleß das östliche Gegenstück zur
Wasserkuppe, aber mit mobilen Radaranlagen. Von der Kasernenzufahrt
biegt der Hochrhöner links ab. Auf Waldwegen führt er bergab
und erreicht die Straße wieder kurz vor einer Kurve. Ein Pfad
führt nach links durchs Gebüsch an einer Scheune vorbei. Der
Hochrhöner geht bergab. Er erreicht den Polsambachgrund, ein
breites Tal, dem er auf geschotterten Forstwegen nach rechts mehr als
drei Kilometer lang folgt.
Schilder weisen darauf hin, dass das Gelände rechts des Weges
militärisch genutzt wird. Kurz bevor die Straße
Langenfeld-Urnshausen erreicht wird, biegt der Hochrhöner rechts
ab und überschreitet auf einem kleinen Steg den unscheinbaren
Polsambach. Nach links wird ein großer Wanderparkplatz erreicht.
Der Hochrhöner führt am Waldrand entlang, biegt in einer
Rechtskurve nach links ab und erreicht die ersten Häuser von
Langenfeld. Er führt durchs Dorf. Der Asphaltweg geht in einen
Feldweg über, der zwischen Kleingärten hindurch in eine Senke
führt. Hier biegt der Hochrhöner nach rechts ab und folgt
einem flachen Tal mit Feldern und Wiesen bis an den Stadtrand von Bad
Salzungen. Er führt unter der neuen Umgehungsstraße
hindurch, vorbei am modernen Klinikum auf einem Hügel und
durchquert die Kleingartenanlage Zellerroda. Dahinter biegt er von der
Straße nach rechts auf einen Fußweg ab, der zwischen
Schulen das Hochrhöner-Tor erreicht, das Gegenstück zu dem am
Beginn des Weges in Bad Kissingen. Ein grün markierter
Zubringerweg führt den Wanderer bis zum Bahnhof der Kreisstadt des
Wartburgkreises. Von hier ist es nicht weit zur Keltentherme am
Gradiergarten, in dem zwei in Fachwerk errichtete Gradierbauten stehen,
an denen früher in derselben Form wie in Bad Kissingen Salz
gewonnen wurde, indem das Wasser über Reisigbündel tropft.
Bad Salzungen verfügt über die stärkste Solequelle
Deutschlands. Der Salzanteil im Wasser liegt bei rund 27 Prozent.
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