Tourismus-Bilanz Rhön 2025: Rekordumsatz trotz Trend zu Kurztrips
Die Rhön bleibt als Urlaubsregion auf Erfolgskurs! Das Tourismusjahr 2025 markiert einen wirtschaftlichen Meilenstein: Mit einem Bruttoumsatz von 1,744 Milliarden Euro konnte die Region ein sattes Plus von 8,90 % verzeichnen. Wir werfen einen Blick auf die Zahlen, Trends und warum die Rhön gerade für Tagesgäste immer attraktiver wird.
Rhön, 19. März 2026 – Die neuesten Daten der Landesämter für Statistik und des dwif liegen vor und zeichnen ein spannendes Bild für die Destination Rhön. Auch wenn die klassischen Übernachtungszahlen in Hotels und Gasthöfen minimal zurückgingen, ist die Wertschöpfung in der Region so hoch wie nie zuvor.
Die nackten Zahlen: Ankünfte und Übernachtungen
Insgesamt verzeichnete die Rhön im Jahr 2025 rund 1,52 Millionen Ankünfte (in Betrieben ab zehn Betten sowie auf Campingplätzen). Das ist ein leichter Rückgang von 1,89 % im Vergleich zum Vorjahr. Besonders beliebt war die Region – wie gewohnt – in den Sommermonaten von Juni bis August.
Bei den Übernachtungen knackte die Rhön fast die 5-Millionen-Marke (knapp 5,0 Mio. Übernachtungen), was einem minimalen Minus von 0,52 % entspricht. Interessant ist die durchschnittliche Aufenthaltsdauer, die je nach Bundesland stark variiert:
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Bayerische Rhön: 4,8 Tage
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Thüringer Rhön: 4,7 Tage
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Hessische Rhön: 2,1 Tage
Warum der Umsatz trotz weniger Gäste steigt
Ein Schlüssel zum Erfolg liegt im veränderten Reiseverhalten. Seit der Pandemie beobachten wir einen Trend zu kurzfristigen Buchungen und spontanen Ausflügen.
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Dominanz der Tagesgäste: Stolze 66,9 % aller Besucher sind Tagesreisende.
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Höhere Ausgaben: Die durchschnittlichen Tagesausgaben sind auf 25,00 € pro Kopf gestiegen.
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VFR-Segment: Fast jeder zehnte Gast (9,6 %) besucht Freunde oder Verwandte in der Region.
Diese Entwicklung zeigt: Die Rhön ist das perfekte Ziel für Naherholung. Man kommt öfter, bleibt vielleicht kürzer, gibt aber vor Ort gezielter Geld für Gastronomie, Regionalprodukte und Erlebnisse aus.
Kapazitäten im Biosphärenreservat
Mit durchschnittlich 427 Beherbergungsbetrieben und rund 28.260 Betten (in Hessen und Bayern) bietet die Rhön eine starke Infrastruktur. Die Bettenauslastung lag im Schnitt bei 43 %, wobei die Sommermonate Juli und August die absoluten Spitzenreiter waren.
„Der Rekordumsatz von 1,744 Milliarden Euro beweist, dass sanfter Tourismus und wirtschaftlicher Erfolg in der Rhön Hand in Hand gehen“, erklärt Johannes Metz, Geschäftsführer der Rhön GmbH. Der Tourismus schützt unsere Kulturlandschaft und stärkt die lokalen Wertschöpfungsketten nachhaltig.
Qualität durch die Dachmarke Rhön
Hinter diesem Erfolg steht ein starkes Netzwerk. Die Rhön GmbH und der Dachmarke Rhön e.V. setzen auf Qualität statt Quantität. Durch das Siegel „Rhön“ und die enge Zusammenarbeit im UNESCO-Biosphärenreservat wird sichergestellt, dass der Tourismus ökologisch verantwortlich bleibt. Wer in der Rhön Urlaub macht, unterstützt direkt den Erhalt dieser einzigartigen Naturkulisse.
Quelle: Pressemitteilung der Rhön GmbH




